Raus aus der Rolle, rein ins echte Leben – Bist Du bereit, Du zu sein?
„Raus aus der Rolle, rein ins echte Leben – Bist Du bereit, Du zu sein?“
Wir alle spielen Rollen.
Die Starke. Der Verlässliche. Die Unauffällige. Der Helfer.
Derer gibt es noch viele weitere Rollen.
Rollen, die sich gut anfühlen. Weil sie uns schützen. Weil sie uns definieren.
Weil sie uns scheinbar Halt geben.
Doch irgendwann spürst Du: Diese Rolle passt nicht mehr.
Sie ist zu eng. Sie atmet nicht mehr mit Dir.
Sie verhindert, dass Du wirklich lebst.
Und dann kommt dieser Satz, still und doch kraftvoll:
„Ich will ich sein. Ohne Filter. Ohne Skript. Ohne Rolle.“
🌀 Die Rolle war Dein Schutz – aber sie ist nicht Dein Sein
Rollen sind nicht falsch. Sie waren notwendig.
Sie haben Dich durch Phasen gebracht, in denen das echte Du keinen Platz hatte.
Aber jetzt?
Jetzt willst Du nicht mehr funktionieren.
Jetzt willst Du fühlen. Echt sein. Fehler machen dürfen. Grenzen setzen. Leuchten.
Jetzt willst Du Leben, das nicht inszeniert ist. Sondern Deins.
🔍 Was ist Deine Rolle – und was liegt darunter?
Frag Dich ehrlich:
- Wer bin ich, wenn ich nicht helfen muss?
- Wer bin ich, wenn ich niemandem gefallen will?
- Wer bin ich, wenn ich nicht mehr stark sein muss?
Was da in Dir auftaucht, mag erst einmal unsicher sein.
Zart. Roh. Vielleicht chaotisch.
Aber es ist wahr.
Und es ist Deins.
🛠 Kleine Praxis: Vom Funktionieren zum fühlenden wahrnehmen
Setze Dich hin. Still. Ohne Ablenkung.
Und sprich (gerne laut): „Ich danke meiner Rolle, die mir geholfen hat zu überleben.“
Dann lege Deine Hand auf Dein Herz.
Und frage: „Wer bist Du wirklich, wenn niemand etwas von Dir erwartet?“
Vielleicht kommen keine Worte. Aber Du wirst fühlen, was wahr ist.
Wiederhole es regelmäßig. Nicht als Technik, sondern als Ritual der Rückverbindung.
✨ Mut beginnt dort, wo Du Dich nicht mehr verstellst.
Du wirst nicht geliebt für Deine Rolle. Du wirst geliebt, weil Du bist.
Vielleicht zum ersten Mal nicht mehr perfekt.
Aber wahrhaftig, echt. Menschlich, authentisch. Anwesend, ein Teil des Ganzen.
💬 Zum Abschluss – als Würdigung Deines Muts:
Danke, dass Du bereit bist, Deine Maske abzulegen.
Danke, dass Du Dich selbst nicht länger klein hältst, nur um zu funktionieren.
Danke, dass Du Dich erinnerst: Du bist genug – auch ohne Rolle.
Ich begleite Menschen, die nicht mehr perfekt wirken wollen – sondern echt leben. Die ihrem Überlebensweg und den entsprechenden Rollen sich selbst hinzufügen wollen, um in der Verbindung die stärkste Version ihrer selbst zu werden und zu sein.
Wenn Du spürst, dass es an der Zeit ist, das Skript loszulassen – dann schreib mir.
Denn das echte Leben beginnt genau da, wo Du endlich aufhörst, jemand anderes sein zu wollen. Wie Oscar Wilde es einst formulierte: Sei du selbst, alle anderen sind bereits vergeben.
Sei offen und neugierig für das was möglich ist.
In Verbundenheit,
Marlies
Founder Summit 2026 in Wiesbaden
Im April war ich beim Founder Summit in Wiesbaden und durfte dort im Interview als Expertin für Wendepunkte über meine Arbeit sprechen. Im Mittelpunkt stand die Frage, was geschieht, wenn das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch nicht da ist. Genau darin liegen für mich keine Störung und kein Scheitern, sondern eine Einladung des Lebens, ehrlich hinzuschauen, neu zu wählen und dem Leben wieder mehr Leben hinzuzufügen.
Der Founder Summit selbst war für mich ein spannendes und inspirierendes Event, bei dem ich nicht nur das Interview beim Expertenportal gegeben, sondern auch auf der Inspiration Stage meine Speech gehalten habe.
Für meinen Bühnenauftritt habe ich das Thema Motivation gewählt und dazu die Geschichte von Rabia von Basra aus dem 8. Jahrhundert erzählt.
Auf der Bühne konnte ich mich dabei nur auf das Wesentliche beschränken. Deshalb biete ich dir von Herzen an:
Wenn du den gesamten ausführlichen Text lesen möchtest, schreib mir gerne per Mail oder WhatsApp, dann sende ich ihn dir zu. Oder du liest meinen im April bei newslichter.de erschienenen Artikel: „Was treibt dich wirklich an“. Vielleicht kennst auch du solche leisen Momente, in denen innerlich längst klar ist: So kann es nicht weitergehen.
