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Scham

Eine leise Empfindung mit großer Wirkung

Emotionen wie Wut, Angst, Schuld und einige andere sind „laute Empfindungen.“ Wir können sie in unserem Körper auch ganz gut orten: Sie machen sich durch Bauchschmerzen, Beklemmungen, Herzklopfen, einen Knoten im Hals oder ähnliches bemerkbar. Die Scham dagegen ist ganz leise, kaum spürbar und genau deshalb so tückisch. Sie feuert heimlich, aus dem Hinterhalt, und wird darum oft von den davon Betroffenen nicht wahrgenommen und bleibt unerkannt. Dabei können ihre Wirkungen auf unser gesamtes Leben verheerend sein, denn wir tun unbewusst alles dafür es nicht zu spüren und richten unser Leben daraufhin aus.

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Ich entscheide wer ich bin

Die Macht unserer Entscheidungen

Entscheidungen sind der Anfang von etwas, von etwas was uns an einem neuen Ort bringt, den wir uns bei dem Entschluss niemals hätten träumen lassen. Wie entscheiden wir? Manche durchdenken alles bevor sie zu einer Entscheidung kommen, andere spontan, wieder andere besprechen und beraten sich mit anderen bevor sie entscheiden oder sie fragen eine höhere Institution. Dabei geht es immer auch um eine Bedürfnisbefriedigung. Die Welt wie wir sie wahrnehmen, ist unsere Wahl.

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Entscheidungen bestimmen unser Leben

Entscheidungen sind der Beginn von etwas. Sie können uns in eine neue Situation versetzen, die wir uns vielleicht niemals hätten träumen lassen. Wie treffen wir Entscheidungen? Hier gibt es unterschiedliche Herangehensweisen: Einige reflektieren alles aufs Genaueste, bevor sie überhaupt zu einer Entscheidung fähig sind. Manche entscheiden spontan und wiederum andere besprechen und beraten sich oder befragen eine höhere Institution. Dabei spielt immer auch bewusst oder unbewusst die Bedürfnisbefriedigung eine Rolle.

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Emotionen und Gefühle, gibt es einen Unterschied?

Emotionen und Gefühle werden in unserem Alltagsvokabular synonym gebraucht. Was sind Emotionen und was sind Gefühle? Dies stiftet unbewusst Verwirrung und Orientierungslosigkeit. Wenn wir dann noch die Definition von Krankheit hinzunehmen, die möglicherweise ein Symptom eines verirrten Lebens ist und durch ihr Dasein das Tempo falscher Bewegung drosselt, um so den Weg zu sich zurück zu finden- dann können wir einen Perspektivenwechsel vornehmen. Krankheit als eine Chance der Rückbesinnung. Sie dient uns, um eine neue innere Ordnung herzustellen, denn die Seele kann weder schreiben noch sprechen.

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Anmerkungen zum Aspekt unpopuläre Entscheidungen

Was könnten unpopuläre Entscheidungen sein, sowohl individuell als auch für das System? Eine Einladung um den Mut zu unpopulären Entscheidungen zu stärken. Durch die permanente Reizüberflutung durch Lärm, Licht, Social Media und vieles andere ist nur eine stressbelastete Sinnesverarbeitung möglich. Dies triggert permanent unsere Überlebensmechanismen. Bereits in der frühen Entwicklung zeigen sich die Auswirkungen von Reizüberflutungen deutlich. Auch hier wirkt die Polarität: Einerseits betont die Entwicklungspsychologie und Neurologie die Notwendigkeit stabiler entspannter Verhältnisse für eine gesunde Entwicklung in den ersten Lebensjahren. Gleichzeitig wird gefördert, dass bereits Babys tagsüber in Kitas untergebracht werden.

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Der Prozess der Entscheidungen

Wir entscheiden immer und permanent, allerdings vor allem unbewusst. Des weiteren interpretieren und bewerten wir ständig. Die Annahme ist, dass wir bereits während unserer Entwicklung in der Schwangerschaft Entscheidungen treffen. Ein Fötus reagiert bereits auf die Befindlichkeiten und Empfindungen der Mutter: wie sie sich ernährt, wie sie mit Stress und Konflikten umgeht und auf die Umwelt reagiert. Dies bedeutet, dass der Fötus zwar über die Nabelschnur seine Grundbedürfnisse nach Nahrung, Sicherheit, Zugehörigkeit erfüllt bekommt, zugleich jedoch reagiert er über die Mutter auf die Außenwelt. Entsprechend haben die Reaktionen der Mutter eine direkte Auswirkung und beeinflussen auch die Entscheidungen des Babys und somit dessen Leben. Die Geburt ist für Mutter und Kind eine große und einprägende Herausforderung.

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Bedürfnisse – wer erfüllt sie mir?

Wie können Konflikte entstehen?

Im Kleinen wie im Großen entstehen Konflikte, wenn Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Unser Leben dreht sich immer um eine Bedürfniserfüllung. Wir erwarten, bewusst oder unbewusst, dass sie gestillt wird. Diese Erwartungshaltung kann zu enormen Verstrickungen, Kränkungen, Mangelempfinden und Macht- und Konkurrenzverhalten führen. Auf der einen Seite stehen diejenigen mit der Rolle der „Erwartungserfüllungsanstalten“ und „Funktionseinheiten“ und auf der anderen Seite befinden sich diejenigen, welche die Erfüllung ihrer Erwartungen und Bedürfnisse einfordern.

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Innovation und Zukunft

Zukunft fängt mit Denken an: freies Denken.

Keim des neuen Denkens ist die Neugierde. Die Freude und der Mut bekanntes Terrain zu verlassen. Die Fähigkeit des Hinterfragens von Gegebenheiten und Wahrheiten um jenseits der bekannten Räume Möglichkeiten zu entdecken.

Das Wort Innovation wird wie ein Zauberwort benutzt, und dennoch ist es in seiner Bedeutung eingeschränkt, da es ausschließlich für den wirtschaftlichen, technischen und auch wissenschaftlichen Bereich eingesetzt wird.

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Der Erzählmodus

Konflikte gehören zum menschlichen Alltag. Es sind hochemotionale Situationen, die sehr belastend sein können. In einer Konfliktsituation sind wir emotional manchmal derartig mit dem anderen verstrickt, dass wir nicht mehr wir selbst sind. Wir fühlen uns missverstanden, nicht gesehen, nicht gehört und gekränkt. Wir hinterfragen und interpretieren den Anderen und haben den Kontakt zu uns selbst verloren. Nicht umsonst gibt es den Spruch „Erst mal eine Nacht darüber schlafen“. Die Frage, die bleibt ist, wie wollen wir mit Konflikten umgehen? Wir können konstruktiv oder destruktiv mit Konflikten umgehen.

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Bewertungen und Konzepte

Wir leben in einer Welt der Polarität, und nehmen daher vieles aus einem vergleichenden Prinzip heraus wahr. Wenn wir uns zum Beispiel zwei Kleinkinder ansehen: eines ist kurz davor das Gehen zu lernen und das Andere läuft bereits. So wird letzteres in der Regel, wenn es bereits sprechen kann auf das krabbelnde Baby zeigen und „Baby“ sagen. Es unterscheidet sich vom Baby.

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Lebe ich oder werde ich gelebt

Wir leben in einer Welt der permanenten Anforderungen, hetzen durchgetaktet durch den Alltag und selbst die Freizeit ist durchorganisiert. Der Winter ist die Zeit der Rückbesinnung und Ruhe – das Leben zieht sich in sich zurück. Nutzen wir die Zeit zur inneren Einkehr – weg von der äußeren Welt hin zu uns. Achtsam und liebevoll unsere innere Welt entdecken und hinterfragen.

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Kränkungen

Kränkungen machen krank

Der Mensch als kränkendes und gekränktes Empfindungswesen.

Jeder weiß, wie Kränkung sich anfühlt. Wissen wir aber auch, was sie mit uns macht? Sind Kränkungen das Tor zum Menschen und zum Menschsein? Sind Kränkungen möglicherweise die Chance schlechthin, uns selbst zu erkennen? Sind wir in der Lage über Kränkungen Mitgefühl und Empathie zu entwickeln? Im Nachfolgenden wird lediglich ein kurzer Einblick in diese komplexe Thematik gegeben.

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